Schulbuchversorgung, Schuljahresbeginn

Alle Räume voller Schulbücher
Alle Räume voller Schulbücher

Die Schule hat wieder angefangen. Tut mir leid, die Ferien sind vorbei. Alle Bibliotheksräume waren für kurze Zeit voller Schulbücher, bevor ich sie in die Klassenräume transportiert habe. Deswegen gleich der wichtige Hinweis: Wenn ihr Fragen oder Reklamationen in Bezug auf die Schulbücher habt, bitte meldet Euch sofort oder in den nächsten Tagen in der Schulbibliothek. Nicht, wie es schon vorgekommen ist, erst nach einem halben Jahr. Meistens läßt sich das Problem dann auch nicht mehr lösen. Eltern können sich telefonisch oder über das Kontaktformular bei mir melden. Das bitte auch in den nächsten Tagen.

Jetzt sind die Schulbücher (fast) alle verteilt und die Schulbibliothek kann wieder öffnen. Ich habe noch gar nicht überlegt, ob und welche Arbeitsgemeinschaft wir im neuen Schuljahr in der Bibliothek abhalten. Habt ihr Vorschläge?

Dachgaren der Latina
Dachgarten der Latina

Am ersten Schultag besuchte auch der Bildungsminister Marco Tullner die Latina und unsere Schulbibliothek. Anscheinend war auch jemand vom Hallespektrum dabei, denn dort wird darüber berichtet. Ich freue mich, dass die Schulbibliothek in der kurzen Meldung erwähnt wird.

Als ich die Schulbücher durch die endlosen Gänge der Latina transportiert habe, war ich endlich auch mal wieder oben auf der Höhe “meines alten Reiches”, dort wo die Schulbibliothek früher einmal war. (Vielleicht kann sich noch jemand daran erinnern!) Vom Flur ergibt sich ein schöner Blick auf den Dachgarten der Latina. Gut, dort wird nicht wie in Brocklyn in den Dachgärten Gemüse und Obst angebaut, aber es sieht trotzdem gut aus.

Findet jedenfalls Euer Schulbibliothekar

Bibliotheksalltag, Schulbuchversorgung

Die Bücher einer Klasse
Die Bücher einer Klasse

Die letzten Tage wurden mit der Annahme der Schulbücher verbracht. Da kommt eine Menge zusammen (siehe Fotos).  Für die Nachzügler stehen Kisten bereit und da kann ich mir nur wünschen, dass alles abgegeben wird und das in einem guten Zustand. Inzwischen haben die Projekttage begonnen, auch wenn ich nur am Rande etwas davon mitbekomme. Die Ferien sind also ganz nah. Diese Woche nur noch, dann ist die Schule einsam und verlassen bis es zum nächsten Schuljahr läutet. Ich hoffe, wir sehen uns alle wieder!

Euer Schulbibliothekar

Die Regale sind voll
Die Regale sind voll
Abitur, Schulbuchversorgung

Das Schuljahr ist schon wieder zu Ende.Snapshot_20160606 Wir müssen Schülbücher einsammeln. Zuerst ist der Abiturjahrgang dran. Da wird es auch langsam Zeit: Liebe Leute, nur noch diese Woche ist Gelegenheit, alles von Euch abzuwerfen, was Schulbuch und Bibliothek betrifft. Nicht vergessen!

Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass ab Do. 9. Juni wieder Schulbücher eingesammelt werden. Die Schulbibliothek ist deswegen vom 9. – 16. Juni geschlossen. Lediglich in der Mittagspause kann gearbeitet, gelesen oder etwas entliehen werden.

Euer Schulbibliothekar.

Bibliotheksalltag, Spenden

buchspende-kuhnVom Schriftsteller Herrn Christoph Kuhn haben wir eine “kleine Bücherspende” erhalten. Ganz herzlichen Dank. Das bringt mich aber dazu, über Bücherspenden aktuell und generell nachzudenken. Zwar haben wir nach dem Umzug eine Menge Platz, aber dennoch können wir natürlich nicht alles annehmen. Dafür bitte ich schon jetzt für Verständnis.  Es kann auch sein, dass wir Bücher weiterreichen, an andere Bibliotheken oder an öffentliche Bücherschränke oder Littlefreelibraries . Auch das bitte ich zu verstehen. Wenn Sie der Schulbibliothek der Latina etwas Gutes tun wollen, ist eine Spende der beste Weg. Weiteres gibt es hier zu lesen …

Ihr / Euer Schulbibliothekar

Abitur, Bibliotheksalltag

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Viele Wörterbücher braucht das Abitur

Wir sind mitten im Abitur. Das macht sich auch im Schulbibliotheksbetrieb bemerkbar.  Einige Male bin ich mit dem schwer beladenen Wagen unterwegs, um Massen von Wörterbüchern rechtzeitig in die Prüfungsräume zu transportieren.  Bildungsschwertransport sozusagen!

Inzwischen sind auch die Schulbuchbestellzettel ausgeteilt worden. Diese müssen am 18./19. Mai wieder mitgebracht werden. Nicht vergessen ! Alle Zettel können hier unter Service angesehen und ausgedruckt werden.

Euer Schulbibliothekar

Abitur, Bibliotheksalltag, Schulbuchversorgung

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Alltag in der Schulbibliothek 2016, bald kommen die Schüler ..

Da bereits einige die Male die Frage gestellt wurde, wann der derzeitige Abiturjahrgang spätestens die Schul- und Bibliotheksbücher abzugeben hat, möchte ich dies auf diesem Wege schnell beantworten:

Eine Woche vor der Zeugnisausgabe (Abiturzeugnis) sind bitte alle Schulbücher und Bibliotheksbücher, -materialien zurück in der Schulbibliothek.

Klare Ansage, oder? Also, bis zur Büchabgabe, Euer Schulbibliothekar

Lesestoff, Neuanschaffungen

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Bildquelle: Carlsenverlag

Harry Potter und kein Ende: Nun ist auf Deutsch die illustrierte Schmuckausgabe herausgekommen, die wunder-, wunderschön geworden ist. Ich muß schon sagen, wirklich gelungen und kann als zauberhaft im wahrsten Sinne des Wortes betitelt werden. Am Inhalt hat sich natürlich nichts geändert, für den zeichnet nach wie vor Frau Rowling verantwortlich, aber die Illustration der Schmuckausgabe stammt von Jim Kay, von dem wir bereits “Sieben Minuten nach Mitternacht” haben (lohnt sich einen Blick hineinzuwerfen, eine sehr schöne Geschichte).  Warum es Jim Kay war, der den Harry Potter illustrieren darf und zwar alle sieben Bände, das weiß er selbst nicht, aber vielleicht könnt ihr das selbst nachlesen in einem Interview, dass der Carlsenverlag mit ihm gemacht hat, hier klicken…

Und das Buch selbst könnt ihr Euch natürlich in der Schulbibliothek anschauen.

Euer Schulbibliothekar

Lesung, Paul-Raabe-Saal

Foto: Ronya Othmann privat
Foto: Ronya Othmann privat

Wie bereits angekündigt, las die MDR-Literaturpreisträgerin Ronya Othmann am Di., 29. März, in der 4/5. Schulstunde bei uns in der Latina (Paul-Raabe-Saal) aus ihren Texten, darunter u.a. auch “Bleigießen”, ihre Siegergeschichte beim MDR-Literaturpreis. Und was soll ich sagen, es war ein wundervoller Vormittag mit einer sympathischen und authentischen jungen Autorin. Ich hatte das Gefühl, dass der Funke sofort übersprang. Ronya Othmann war auf Augenhöhe mit den Schülerinnen und Schülern, kein bereits in Mamor gehauenes Schriftstellerdenkmal. Im Anschluss an die Lesung folgte eine kleine Fragerunde. Es wurden sehr gute Fragen gestellt, auf die Ronya meist kurz und ehrlich antwortete.  Auf Istagram schrieb sie #lieblingspublikum. Danke schön! Ein Dank geht aber auch an die Technik, das Filmteam und an die Lehrerinnen und Lehrer des FB Deutsch, also stellvertretend an Frau Sinner. Heute lebte die Literatur bei uns und das macht mich stolz und glücklich.

Euer Schulbibliothekar

Lesen, Lesung, Paul-Raabe-Saal

Ich denke, ich wäre gerne ein Garten. Ich wäre gerne ein Garten mit
Zaun.

(Ronya Ortmann in ihrer Erzählung “Bleigiessen”)

Am 29. März um 10 Uhr liest die letzte MDR-Literaturpreisträgerin Ronya Othmann in der Latina (Paul-Raabe-Saal) aus ihren Erzählungen vor. Da der Altersunterschied zwischen der Literaturstudentin (Leipzig) und den Schülern der Latina nicht sehr groß ist, könnte der Funke zwischen Autorin und Publikum rasch überspringen, zumal die junge Frau auch bereits Juroren und Publikum bei den öffentlichen Lesungen anläßlich des MDR-Literatur-Preises zu begeistern wußte.

Hier noch etwas über Ronya Othmann, die aus der Nähe von München stammt, von den Seiten des MDR und von den Seiten der Süddeutschen Zeitung, bitte klicken…

Euer Schulbibliothekar

Bibliothekarsberuf, Bibliotheken

Bibliotheken (hier archäologisches Landesamt) sollen zukünftig ohne Bücher sein.

In einem Interview fordert ein  Bibliotheksdirektor aus der Schweiz die Abschaffung der Bibliotheken. Er heißt Ball und meint, Inhalte gibt es doch im Internet! Ist das so? Nein, er fordert gar keine Abschaffung der Bibliotheken. Er hätte nur gerne Bibliotheken ohne Bücher und denkt, eine wissenschaftliche Karriere gelingt ohne einen einzigen Bibliotheksbesuch. Nein, er weiß es sogar. Die Frage ist, was das für ein Wissenschaftler ist? Aber gerne können Bücher in die Schule verlagert werden, sagt er weiter. Wie die dort bereitgestellt und verwaltet werden, ist nicht sein Ding. Und überhaupt: Die meisten Bücher in den Bibliotheken bestehen aus

Unfug, Banalitäten, unzählige Wiederholungen

und werden ohnehin nie ausgeliehen. Da wird der Bibliotheksdirektor zum Richter und Henker  in einer Person. Und was ist das Urteil? Die Bibliothek muss sich wandeln, muss zu einem digitalen Dienstleistungszentrum werden. Für das Ambiente gibt es noch Bücherwände, aber die können auch aus Attrappen bestehen. Dem Wahn eines digitalen Dienstleistungszentrum habe ich auch einmal angehangen. Lange ist das her! Die Digitalisierung scheitert im Moment schon an den Nutzungsrechten bei Zeitschriften. Von den ganzen Rechten für die Bücher einmal abgesehen. Was wird digitalisiert und was nicht?, ist die nächste Frage. Wie sind die Massen an Büchern zu bewältigen? Entweder ist der Mann naiv (auf dem Niveau eines Bibliothekarsstudenten) oder er hat keine blassen Schimmer von seinem Beruf. Und so bleibt diese naive Provokation eines Mannes, der seinen eigenen Ast absägt, nicht unwidersprochen. Wie ich schon andeutete, sind viele seiner Behauptungen leicht zu entkräften und seine Phantastereien real gar nicht umsetzbar. Prof. Hager gar hält das, was ich für naive Phantasie halte, für ein Horrorszenario. Bibliotheken ohne Bücher sind für ihn keine Bibliotheken mehr.

Eine dringend notwendige Debatte

Immerhin hat Herr Ball eine Debatte über die Zukunft der Bibliotheken losgestossen. Und diese ist dringend notwendig. Denn so rosig schaut es um die Zukunft der Einrichtung nicht aus. Nehmen wir als Beispiel unsere Schulbibliothek. Zwar ist sie jetzt vorhanden und lebt und bekommt auch neue Bücher, aber was ist, wenn ich, der Schulbibliothekar, nicht mehr da bin? Wer kümmert sich dann um die Bücher? Die Gefahr der Einsparungen des Personals, nicht nur der Einrichtung, kommt im Kosmos des Herrn Ball nicht vor. Ich kann nicht die ganze Debatte hier wiedergeben. Aber das vorläufige Ende möchte ich nicht vorenthalten: Die ETH-Bibliothek, der Herr Ball vorsteht, ist inzwischen zurückgerudert. Sie soll ein “Hort der Bücher” bleiben, meint der Träger der Bibliothek, die ETH-Zürich. Wie lange noch?

Euer Schulbibliothekar